Feuer im Pferdestall: Keine Brandstiftung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Niko   
Sonntag, den 16. August 2009 um 18:56 Uhr
Polizei ermittelte technischen Defekt als Ursache

Sabine Vogt

Einen technischen Defekt als Ursache für den Großbrand im Reiterhof in Bergen stellen die Sachverständigen der Polizei fest. Es gebe keinen Hinweis auf eine Straftat: „Brandstiftung kann ausgeschlossen werden; wir wissen, dass darüber schon viele Gerüchte kursierten”, erklärt Polizeisprecher Michael Bloch. Vielmehr sei das Feuer in einem Nebenraum der Pferdeboxen ausgebrochen, wo elektrische Geräte wie Radio und Kaffeemaschine gestanden hatten.

Diese seien im Feuer geschmolzen und für weitere Untersuchungen mitgenommen worden. Die Sachverständigen konnten entgegen ihrer Erwartungen noch am späten Mittwochabend in die ausgebrannte Scheune hinein. „Die Witterung kam uns entgegen”, so Bloch, so dass der Regen die letzten schwelenden Brandnester löschen half.

Die Aufräumarbeiten durch Feuerwehr und Technisches Hilfswerk wurden noch die ganze Nacht fortgesetzt; erst Donnerstagmittag konnten sie beendet werden. Unter anderem mussten die Einsatzkräfte die elf toten Pferde bergen, der letzte Kadaver wurde am Donnerstagvormittag unter dem Brandschutt gefunden. Weil weiterhin Mauern drohten einzustürzen, blieb der Brandort weiträumig abgesperrt.

Wie berichtet, war das Feuer am frühen Mittwochmorgen auf dem Bauernhof an der Bergener Straße ausgebrochen, wo Ställe an Pferdebesitzer vermietet waren. Vier Tiere konnte ein Mieter noch in der Nacht retten, weitere 15 holte die Feuerwehr aus dem benachbarten Gebäude heraus.

Quelle: WAZ Bochum

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. August 2009 um 18:57 Uhr
 

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