Oberhausener nach Bereitschaftsdienst für Freiwillige Feuerwehr gefeuert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Niko   
Dienstag, den 31. Januar 2012 um 09:05 Uhr

Oberhausen.   Die Feuerwehren plagen Nachwuchssorgen. Doch ein Extremfall aus Oberhausen zeigt, dass Beruf und Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr immer schwieriger vereinbar sind: Ein Elektromeister verlor wegen eines Bereitschaftsdienstes seinen Job. Der Chef hatte kein Verständnis für das Engagement.

Für Marcus Piros* von der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen-Mitte hatte die Bombenentschärfung in Buschhausen Mitte November 2011 ein „explosives“ Nachspiel: Nach seinem Bereitschaftsdienst auf der Feuerwache wurde dem Elektromeister von seinem Arbeitgeber gekündigt.

„Der Kollege war noch in der Probezeit, offiziell wurden natürlich andere Gründe genannt. Letztlich aber hatte sein Chef wenig Verständnis für sein ehrenamtliches Engagement“, ist Dirk Kogelboom-Restau, Zugführer des Löschzugs Oberhausen-Mitte, überzeugt. Piros’ Beispiel fällt sicherlich in die Kategorie Extremfall, doch die zunehmend schwierige Vereinbarkeit von Job und freiwilligem Brandschutz lässt die Oberhausener Feuerwehrwehrleute mit Sorgen in die Zukunft blicken. Sie befürchten, dass auch deswegen der Nachwuchs rar werden wird.

(...)

Quelle: WAZ Oberhausen, 30.01.2012

Die Löscheinheit Höntrop dankt allen Arbeitgebern ihrer Kameraden für die Unterstützung bei Einsätzen und bei anderen Aktivitäten!

 

http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/oberhausener-nach-bereitschaftsdienst-fuer-freiwillige-feuerwehr-gefeuert-id6299930.html

 

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