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Samstag, 06 April 2019 16:32

Übung

Das Oberstufengebäude der Maria-Sibylla-Merian Gesamtschule in Bochum Wattenscheid ist in Rauch umhüllt, im ersten Obergeschoss ist Feuerschein zu erkennen, mehrere Menschen stehen am verrauchten Fenster und rufen um Hilfe, Lehrer und Schüler verlassen aufgeregt das Gebäude und bringen sich in Sicherheit.
Unterdessen fahren Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge auf den Schulhof der Gesamtschule und beginnen sofort mit der Menschenrettung der eingeschlossenen Personen.

„Ein „Horror-Szenario“, wie man es niemals erleben möchte“ ist Hausmeister Mild des Hellweg Gymnasiums schockiert. Doch es handelt sich glücklicherweise nur um eine Gemeinschaftsübung der Einheiten der Feuerwehr Bochum „Höntrop“ und „Eppendorf“, der Sondereinheit Information und Kommunikation der Feuerwehr Bochum sowie der RETTUNGSHUNDESTAFFEL für Feuerwehren NRW e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Essen Horst-Eiberg sowie die MedCare Professional GmbH in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Heide, Altenbochum und Wattenscheid-Günnigfeld.

Zusammen retten die Einsatzkräfte Menschen über Leitern, führen vermisste Personen mit Fluchthauben aus dem Gebäude heraus und bauen eine Wasserversorgung sowie Löschangriffe auf. In dieser Zeit hat sich der Rauch durch offene, verkeilte Brandschutztüren in den Fluren und dem Treppenraum verbreitet, so dass auch die primär nicht betroffenen Personen in der zweiten Etage das Gebäude nicht mehr verlassen können und von der Feuerwehr gerettet werden müssen. „Diese Lage zeige einmal mehr, dass die Hinweise der Feuerwehren ernst zu nehmen sind, Brandschutztüren, die eine Ausbreitung des Rauches verhindern sollen, nicht zu verkeilen“, betont Einsatzleiter Klaus-Dieter Krawczak.
Währenddessen läuft eine weitere Suchaktion an: ein aufgeregter Lehrer berichtet, dass sich panische Schüler von der Gruppe getrennt haben und ins Freigelände des Schulzentrums Westenfeld gelaufen sind. Die RETTUNGSHUNDESTAFFEL für Feuerwehren NRW e.V. wird alarmiert und beginnt mit 6 ausgebildeten Rettungshunden die Suche auf dem ausgedehnten Gelände des Schulkomplexes und dem Sportplatz.
Die vermissten Personen sind schnell gefunden und werden dem Rettungsdienst MedCare Professional übergeben, die inzwischen eine Patientensammelstelle aufgebaut haben, wo die Schüler aus den verrauchten Stockwerken erstversorgt werden. Für den Realeinsatz, falls sich bei der Übung eine Person verletzt, steht MedCare mit einem 2. Rettungswagen ebenfalls zur Verfügung.

Diese Übung am vergangenen Freitag bot das volle Programm für alle Beteiligten, die mit insgesamt 70 Einsatzkräften zur Gesamtschule ausgerückt waren.

Wir bedanken uns bei dem tollen Planungsteam, bei den Helfern und Verletzendarstellern, bei den Hausmeistern und bei allen Teilnehmern und sonstigen Mitwirkenden für die tolle Übung.

Bilder: Gero Helm und Karl-Heinz Lehnertz

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